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In "Rente", was nun?

  • Autorenbild: Gerald
    Gerald
  • vor 13 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit


Seit einigen Monaten bin ich nun in der nächsten Lebensphase, wie so viele Menschen aus der Boomer - Generation. Die sogenannte Regelpension hat mich erreicht und der Tag  brauchte dringend neue Strukturen. Ich gebe - ungern - zu, dass es gar nicht so einfach für mich war, an einen neuen Ablauf zu gewöhnen. Körpereigene Automatik hat zu Beginn zugeschlagen und mich - ob ich das wollte oder nicht - doch relativ früh aufgeweckt.


Kleine Wehwehchen sind hervorgetreten, hat das „Kreuz“ einmal nicht geschmerzt, war es der sonstige Bewegungsapparat und die Hüftarthrose meldete, dass die Jahre doch schneller verfliegen und sich nichts mehr so einfach - ohne jede „Action“ - bessert.


Viel Zeit gab es plötzlich während des Tages, meine Frau und Lebensstütze ist noch berufstätig und ungewohnt war es, dreimal pro Woche im großen Haus alleine zu sein. Aber stopp - das bedeutet ja auch,  völlig frei in der Tagesgestaltung zu sein.


Firmenhandy, Laptop, Auto sind nun weg, digitale Kompetenz muss erst selbst aufgebaut werden, oder sagen wir besser, sie muss optimiert werden, es war ja doch ein klein wenig schon existent.


Die Eingewöhnungsphase war bald vorbei, ein Plan für die kommenden Monate aufgestellt, Ideen und Vorhaben sind nicht nur in meinem Kopf, sondern zu einem guten Teil auch schon auf die Schiene gebracht.


Diese Webseite war in meinen letzten Berufsjahren deutlich vernachlässigt, ja eigentlich völlig unbeachtet. Ein guter Teil meines Plans für die neu angebrochene Lebensphase ist es, die Domain nicht nur zu bezahlen, sondern auch wieder unregelmäßig zu nutzen.


Read, Eat, Love sind ganz wunderbare Worte für diese Planung. Es lässt sich ganz einfach sagen, was daraus werden soll:


Lesen —-> mehr, viel mehr, Biografien, Romane, Krimis, politische Literatur. Mit dem Ziel, nach wenigen Seiten Lesegenuss nicht einzuschlafen und ein Nickerchen zu machen, sondern sich immer mehr fesseln zu lassen und in den Buchstaben und Worten auf Reisen zu gehen. Das gelingt bereits ganz gut, als „Vielleser“ habe ich die klare und auch sinnvolle Botschaft meiner Liebenden bekommen, nicht jede Woche neues zuzukaufen, sondern Mitglied in einer Bücherei zu werden. Gesagt, getan, ich bin nun stolzer regelmäßiger Besucher der wunderbar ausgestatteten Stadtbücherei in Tulln (https://tulln.bvoe.at)

Tipp: übrigens, erstmals heuer in Tulln, die „Buch Tulln“, Niederösterreichs größte Messe für Freund:innen des geschriebenen Wortes (https://www.buchtulln.com/)



Essen —> durchaus etwas weniger, aber gesünder, Gebackenes als Highlights nicht mehr 3 - 5 mal pro Woche, sondern maximal einmal, Trinken selektiver, aber jedenfalls mit hohem Genussfaktor, Dass Gin zu den gesündesten hochprozentigen Drinks zählt, soll hier das Gewissen ein wenig beruhigen. Nun ja, Gebackenes auf maximal einmal pro Woche einzuschränken, hat mich zugegeben etwas Überwindung gekostet, aber es ist gelungen. Der Bierkonsum sollte noch etwas reduziert werden, mit „Frei“, der alkoholfreien Version der Brauerei Schwarz in Zwettl ist eine gute Alternative schon mal über meinen Weg gekommen https://www.zwettler.at/blog/frisch-gezapft-voll-im-trend-das-neue-alkoholfreie-fassbier-von-zwettler/)


Dennoch bleibt mein lieber Freund Kurt aus der Rodauner  Biermanufaktur absolute Nr. 1) im Ranking des Gerstensaftgenusses. (https://www.rodauner-biermanufaktur.at/) (hier bei gemeinsamem Gigerl - Genuss auf seinem Verkaufsstand am Markt)


Lieben —> Qualität vor Quantität, also dem Alter entsprechend:-), kein Tag ohne Hug meiner Liebenden, mehr als Freude an den Treffen und der Zeit mit meinen Kindern und Enkelkindern. Über die tatsächliche Erotikkurve ist es öffentlich nicht erlaubt, mehr zu verraten:-)


Vielleicht bietet diese Seite ja auch ein wenig Platz, über das zu schreiben, was einen in der „Pense“ oder Rente, wie unsere bundesdeutschen Freunde so sagen im Geiste bewegt  und in Bewegung bringen sollte……


Und vielleicht gibt es unter den Lesenden ja Mitfühlende, die diese neue Phase des Lebens nicht nur schon erobert haben, sondern dazu auch mitteilungsbedürftig sind.


Wieder einmal ein guter Vorsatz, der in die Tat umgesetzt sein will:-)

 
 
 

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